ÜBER MICH

Wer bin ich?

Verheiratet, 2 Töchter.

  • Seit 1995, als ich in Belgien als Hausarzt zu arbeiten begann, bis heute, in meiner aktuellen Position als Leiter der Abteilung Gesundheitssysteme und öffentliche Gesundheit beim Regionalbüro für Europa, bin ich entschlossen, eine bessere Gesundheit für meine Patienten und für Länder auf der ganzen Welt zu erreichen, wobei besonders schutzbedürftige Menschen immer an erster Stelle stehen.
  • Diese Entschlossenheit wurde zum Fundament meiner gesamten beruflichen Laufbahn, während der ich stets den Bedürfnissen der Menschen und Länder zugehört, dann reagiert und konkrete Maßnahmen durchgesetzt habe. Zu meinen obersten Prioritäten gehört es, durch harte Arbeit und eingehaltene Versprechen Vertrauen bei den Gesundheitsfachkräften und Interessengruppen aufzubauen.
  • Mit meinen Teams habe ich meine ganze Laufbahn hindurch messbare Ergebnisse erzielt, eine Laufbahn, die mich von Allgemeinmedizinkliniken in Belgien bis zu Einsätzen für Ärzte ohne Grenzen in Krankenhäusern, ländlichen Gesundheitsstellen und Gemeinden während der Bürgerkriege in Somalia und Liberia geführt hat, und von der Einführung groß angelegter Tuberkulose (TB)-Programme im Strafvollzugssystem in Sibirien und verschiedenen Ländern der ehemaligen Sowjetunion bis zur Konsensbildung auf Ebene der nationalen Gesundheitspolitik in der Russischen Föderation.
  • In meiner Tätigkeit für das WHO-Regionalbüro für Südostasien habe ich weiter an TB, AIDS und Malaria in Myanmar und der Demokratischen Volksrepublik Korea gearbeitet, und habe zusätzlich Rettungs- und Bewältigungsmaßnahmen während der Tsunami- (2004) und Wirbelsturmkatastrophe Nargis (2008) in Myanmar koordiniert.
  • In dem jüngsten Jahrzehnt meines Arbeitslebens, beim Regionalbüro für Europa, habe ich einen Dialog mit den europäischen Gesundheitsministern und anderen Ministern zur Umsetzung groß angelegter Systemtransformationen angestoßen und Transformationsprozesse begleitet, wie u.a. die Einführung einer gemeinschaftsbasierten, primären Gesundheitsversorgung in Griechenland während der Finanzkrise.
  • Bei der Tagung zum 10. Jahrestag der Charta von Tallinn vom 13.-14. Juni 2018 in Tallinn, Estland, mit Kollegen aus der ganzen Region aus den Bereichen Regierung, Gesundheitsdienstleister, Wissenschaft und Zivilgesellschaft legte ich meine Vision für die Zukunft der Gesundheitssysteme in Europa dar, die auf „3 Is“ basiert: Inklusion, Investitionen, Innovation.
  • Gemeinsam mit dem Gesundheitsminister von Kasachstan und mit Unicef brachte ich dann denselben Partnerschaftsansatz und dieselbe Vision bei der Internationalen Konferenz über primäre Gesundheitsversorgung anlässlich des 40. Jahrestags der Erklärung von Alma-Ata am 25.-26. Oktober 2018 in Astana, Kasachstan, vor.

In diesen schwierigen Zeiten bin ich davon überzeugt, dass ich die notwendige Vision, Erfahrung, diplomatischen Fähigkeiten und Leidenschaft habe, das Regionalbüro zu leiten und dabei allen Mitgliedstaaten einen für sie relevanten, einzigartigen Dienst zu erbringen.

Meine Stärken

Ich biete:

  • beinahe 25 Jahre umfassende praktische und politische Erfahrung in drei WHO-Regionen mit Sachkenntnis in allen relevanten Sektoren – Gesundheitssysteme, Infektionskrankheiten (insbesondere arzneimittelresistente TB und HIV), chronische Krankheiten und Notlagen;
  • umfangreiche Kenntnis der europäischen Region mit einer Hochachtung vor ihrer Kultur und Vielfalt und der Fähigkeit, unterschiedliche Ansichten durch Konsensbildung zu integrieren;
  • die fachliche Kompetenz, Ausdauer und Führungsqualitäten, um das Regionalbüro zu Ansehen zu führen;
  • eine Erfolgsbilanz konkreter Ergebnisse beim Aufbau von Initiativen im Bereich der öffentlichen Gesundheit auf nationaler und regionaler Ebene, in Zusammenarbeit mit staatlichen Akteuren, Gesundheitsfachkräften und Nichtregierungsorganisationen;
  • Erfahrung bei der Vorbereitung künftiger Führungskräfte in Public Health durch Vermittlung meines Wissens und meiner Erfahrung in Universitäten;
  • Fähigkeit, Brücken zu schlagen zwischen Wissenschaftlern, politischen Entscheidern und Umsetzern auf dem Gebiet;
  • eine bewiesene Fähigkeit, zuzuhören, zu vertrauen und Vertrauen zu vermitteln und proaktive Lösungen umzusetzen, die das Regionalbüro näher an die Länder und die Länder näher an eine bessere Gesundheit heranführt.

Es wäre mir eine Ehre und ein Privileg, als Regionaldirektor der Europäischen Region der Weltgesundheitsorganisation zu sein.